Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz


Ich biete Ihnen meine Begleitung und Unterstützung auch in psychischen Ausnahmesituationen an, beispielsweise bei

 

  • Belastungsreaktionen
  • Anpassungsstörungen
  • der Überwindung eines Erschöpfungssyndroms, dem sogenanten Burnout
  • depressiven Verstimmungen
  • allgemeiner Unzufriedenheit
  • Sinnsuche

Wenn kein „Krankheitswert“ vorliegt, ein Problem also keine pathologische Relevanz aufweist, bedarf es auch keiner Heilung im eigentlichen Sinne. Dann braucht man nicht wirklich eine Therapie, sondern eher vielleicht einen geübten Zuhörer, eine empathische Begleitung, einen erfahrenen Trainer oder eine spezielle professionelle Unterstützung    wie man sie beispielsweise in der Psychologischen Beratung oder beim Coaching erfahren kann. Bei vielen psychischen Schwierigkeiten, in Belastungssituationen, in kleinen oder größeren Lebenskrisen kann das völlig ausreichend sein, schon kleine Interventionen und wenige Sitzungen bringen hier häufig sehr befriedigende Ergebnisse.

 

Wenn aber eine Erkrankung vorliegen könnte, wenn also beispielsweise der Leidensdruck oder die Einschränkungen der erwünschten Lebensführung so bedeutend sind, dass der betroffene Mensch mit sich selbst oder im sozialen Umfeld oder im beruflichen Leben nicht mehr ohne professionelle Hilfe zurechtkommt, braucht es qualifizierte Diagnostik. Dann müssen organische Ursachen gefunden oder ausgeschlossen werden, Symptome systematisch erkannt und eingeordnet werden, dann braucht es medizinisches und psychotherapeutisches Wissen. Hier kann dann zusätzlich eine Begleitung durch den Heilpraktiker für Psychotherapie sinnvoll sein.


Was ist Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz?

 

Psychotherapie ist eine gezielte professionelle Behandlung psychischer Krankheiten, Leiden oder Störungen mit psychologischen Mitteln und darf in Deutschland berufsmäßig ausschließlich von entsprechend qualifizierten Fachleuten ausgeübt werden. Für Erwachsene sind dies Ärztliche Psychotherapeuten, Fachärzte, Psychologische Psychotherapeuten, Heilpraktiker und Heilpraktiker für Psychotherapie.

 

Ich bin Heilpraktiker für Psychotherapie, habe also nach einer amtsärztlichen Überprüfung die behördliche Erlaubnis erhalten, die Heilkunde beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie berufsmäßig auszuüben.

 

 Dabei geht es (frei nach Johann Hugo „Hans“ Strotzka) im Wesentlichen um

  •  einen bewussten und geplanten interaktionalen Prozess
  •  den Konsens,  dass das Leiden oder die Störung für behandlungsbedürftig gehalten wird
  •  psychologische Mittel, also meist um verbale Kommunikation
  •  ein definiertes und nach Möglichkeit gemeinsam erarbeitetes Ziel
  •  Symptomminimalisierung und/oder strukturelle Veränderung der Persönlichkeit
  •  lehrbare Techniken und Verfahren auf der Basis einer Theorie des „normalen“ Verhaltens

 

In der Regel ist dazu eine tragfähige emotionale Bindung notwendig.

 

Heilpraktiker für Psychotherapie dürfen weder verschreibungspflichtige Medikamente verordnen noch Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen.

 

Eine Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz kann eine ärztliche Therapie nicht vollständig ersetzen, körperliche Untersuchungen und Behandlungen durch einen Arzt sind weiterhin notwendig und können absolut unumgänglich sein. Sofern ärztlicher Rat erforderlich ist, wird der Heilpraktiker für Psychotherapie dies unverzüglich mitteilen und veranlassen, dass sich der Patient oder die Patientin in ärztliche Behandlung begibt.

 

Heilpraktiker nehmen nicht am System der gesetzlichen Krankenversicherung teil, gesetzlich Versicherte erhalten deshalb normalerweise grundsätzlich keine Erstattung der Kosten von ihrer Krankenkasse. Auch private Krankenversicherungen übernehmen - wenn überhaupt - in aller Regel die Kosten nur teilweise.