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Einstürzende Altbauten

Wenn man im Internet nach "missglückte Sprengung" sucht oder "demolition fail" in die Suchmaschine eingibt, findet sich eine Vielzahl von Berichten, Fotos und Videos mit denen mehr oder weniger aussagekräftig dokumentiert wird, wie schwierig es sein kein, Gebäude komplikationslos abzureißen.

 

Ziemlich oft werden weltweit Hochhäuser oder Schornsteine gezielt gesprengt. Und gar nicht so selten geht das schief, mal spektakulär, mal eher unauffällig, aber es gehen Sprengungen schief. Wobei ich das mit "schief" nicht nur im übertragenden Sinne meine. Schon kleinste Fehler können zu unerwarteten und wohl auch unvorhersehbaren Verläufen derartiger Aktionen führen. Da kippt schon mal ein Schornstein zur falschen Seite, also nicht in die gewünschte Richtung. Da kippt ein Gebäude schon mal zur Seite, obwohl es eigentlich in sich zusammensacken sollte. Da kippt ein Hochhaus schon mal erst zur einen, dann zur anderen Seite und bleibt dann schließlich im Wesentlichen doch stehen. Da bleiben Aufzugsschächte, Fassadenteile oder ganze Gebäudetrakte stehen. Kurz: So eine gezielte Sprengung hat offensichtlich ihre Tücken und manchmal passieren - warum auch immer - Dinge, die so nicht geplant waren.

 

Wenn man hingegen im Netz nach "Einsturz durch Feuer" oder "building collapse by fire" oder sucht, gibt es sehr viel weniger Material. Größere Gebäude stürzen augenscheinlich nicht oft ausschließlich durch einen Brand ein. Wenn in Berichten von Hausbränden vom Einsturz die Rede ist, betrifft das meist Teile des Gebäudes und häufig Holzkonstruktionen. Es spielen Gasexplosionen eine Rolle oder andere zusätzliche Faktoren - dass Hochhäuser durch einen Brand komplett einstürzen, scheint sehr selten zu sein. Tatsächlich habe ich nur zwei halbwegs aktuelle Berichte (Teheran 2017 und Sao Paulo 2018) gefunden, wobei ich nicht sagen kann, welche Konstruktionsweisen betroffen waren. Ich habe da nicht recherchiert, weil auf die ersten Blicke ziemlich deutlich wurde, was ich in meiner Filterblase hockend erwartet, nein, eher befürchtet, habe: Es ist nicht vergleichbar. In Sao Paulo steht buchstäblich das gesamte Gebäude komplett in Flammen, in Teheran kann man gut erkennen, wie erst die brennenden Teile des Gebäudes kollabieren, dann in der Reihenfolge nachvollziehbar die Struktur zusätzlich belastet und geschwächt wird und dann zeitlich verzögert eines nach dem anderen zusammenbricht, zur Seite fällt, ein großer Bereich in einem Stück verbleibend. Nicht vergleichbar. Schlicht und einfach nicht vergleichbar. Das wonach ich suche, ist nicht auffindbar. Das wonach ich suche, wäre ein Fall wie der Folgende:

 

Ein großer Brand bricht in einem Hochhaus aus. Es brennt 57 Minuten lang. Dann bricht das Gebäude komplett, über alle 110 Etagen, in sich zusammen. Es wird im annähernd senkrechten Einsturz völlig zerstört, nahezu pulverisiert.

 

Ich suche auch nach folgender Variante derselben Geschichte:

 

Ein großer Brand bricht in einem Hochhaus aus. Es brennt 92 Minuten lang. Dann bricht das Gebäude komplett, über alle 110 Etagen, in sich zusammen. Es wird im annähernd senkrechten Einsturz völlig zerstört, nahezu pulverisiert.

 

Es gab vorher noch nie etwas Vergleichbares, es ist danach nie wieder etwas Vergleichbares passiert. Um das geschilderte Geschehen (durch den offiziellen Bericht) etwas plausibler zu machen:

 

Das Gebäude, das bereits nach 57 Minuten einstürzte, wurde durch einen Flugzeugeinschlag zwischen dem 77. und 85. Stockwerk erheblich in seiner Struktur geschwächt, 33 von 236 Außenpfeilern und 10 von 47 Innenpfeilern wurden durch das eindringende Flugzeug durchtrennt.

 

Das Gebäude, das erst nach 92 Minuten einstürzte, wurde ebenfalls durch einen Flugzeugeinschlag strukturell erheblich beschädigt, und zwar zwischen dem 93. und 99. Stockwerk, hier wurden 35 von 236 Außenpfeilern und 6 von 47 Innenpfeilern vom eindringenden Flugzeug durchtrennt.

 

Größtenteils wurden in beiden Wolkenkratzern durch die Einschläge der Flugzeuge auch die Brandschutzbeschichtungen an nicht durchtrennten Pfeilern entfernt und in beiden Fällen explodierte Kerosin, allerdings nur rund 15 % des Inhalts der Flugzeugtanks. Der Rest spritze und floss durch die Gebäude, durch das nicht explodierte Kerosin aus den mit mehr als 800 km/h einschlagenden Flugzeugen wurden Brände und Explosionen in anderen Etagen und Gebäudeteilen verursacht, es brachen Treppenhäuser und Aufzugsschächte zusammen und rund 50 % des Kerosins liefen unverbrannt durch die Häuser.

 

Jetzt kommt der Teil, den ich in meiner Filterblase sitzend nicht verstehen kann. Das asymmetrisch geschwächte Gebäude fällt über die gesamte Ausdehnung des Gebäudes gleichzeitig in sich zusammen. Nahezu senkrecht, nahezu symmetrisch. Es sieht sogar aus, als wäre es tatsächlich völlig senkrecht und symmetrisch, aber wenn es nicht vollkommen senkrecht und symmetrisch sein sollte, dann ist es das doch nahezu. 110 Stockwerke, mehr als 400 Meter hoch, sacken innerhalb sehr kurzer Zeit in sich zusammen, nahezu senkrecht und symmetrisch. Für mich ist das unvorstellbar. Wenn ich die schief gegangenen Sprengungen auf der ganzen Welt sehe, bei denen sich hoch qualifizierte Fachleute darum bemüht haben, ein Gebäude senkrecht und symmetrisch in sich zusammensacken zu lassen und das nicht immer (perfekt) funktioniert hat... - für mich unvorstellbar, dass das durch eine asymmetrisch beeinträchtigte Struktur geschwächte Gebäude zufällig so in sich zusammenfallen soll, einfach perfekt. Senkrecht und symmetrisch.

 

Aber so ist es nun mal. Sehr schwer für mich zu glauben, aber Wunder gibt es wohl immer wieder. Auch äußerst Unwahrscheinliches passiert. Selten, aber es passiert. Aber nun soll ich in meiner Filterblase sitzend glauben, dass das, was ich für extrem unwahrscheinlich halte, nicht nur einmal, sondern innerhalb kürzester Zeit zweimal passiert. Eine knappe halbe Stunde nach dem ersten perfekten Einsturz folgt der zweite perfekte Einsturz. Wieder fällt das Gebäude nahezu senkrecht und symmetrisch in sich zusammen, wieder ist die Struktur zwar asymmetrisch geschwächt aber wieder fällt nicht der obere Teil des Gebäudes oder große Stücke davon einfach zur zur Seite, weg vom Gebäude, während der untere Rest stehen bleibt, nein. Es sacken nicht erst Teile des Wolkenkratzers durch, weil einige Stahlträger früher nachgeben als die anderen. Nein, alles läuft wieder exakt gleichzeitig ab. Alle 47 Stahlträger geben zeitgleich nach, Etage für Etage, immer vollkommen im Gleichschritt, denn wenn es auf einer Seite eine Sekunde oder zwei länger dauern würde, wäre es ja nicht mehr perfekt. Nicht mehr symmetrisch und senkrecht. Nicht bei einer Gesamthöhe von mehr als 400 Metern.

 

Ich soll also nun glauben, dass zweimal innerhalb einer halben Stunde zwei Wolkenkratzer nahezu senkrecht und symmetrisch in sich zusammenstürzen, sich nahezu in Staub auslösen, im perfekten Einsturz fast auf ihrer Grundfläche verbleibend, jedenfalls ohne allzu große Kollateralschäden in der Umgebung verursachend, im Verhältnis zu dem, was man bei der Höhe der Gebäude hätte erwarten können. Zwei 400 Meter hohe Gebäude stürzen nach einem Brand nicht teilweise ein. Sie fallen nicht um, sie rutschen, sacken oder brechen nicht asymmetrisch zusammen, nein, sie zerstören sich durch ihren Einsturz quasi selbst, im nahezu perfekten, senkrechten und symmetrischen Zusammenbruch. Zweimal. Diese logische Kröte zu schlucken ist nicht leicht. Zweimal etwas so merkwürdiges und unwahrscheinliches zufällig in so kurzem Abstand. Zweimal.

 

Zweimal? Nein, Moment, sorry. Da habe ich mich jetzt ja dann doch wieder geirrt. Zweimal betrifft ja nur die beiden sehr hohen Gebäude, die zufällig perfekt zusammengefallen sind. Es gibt ja auch noch das dritte Gebäude, allerdings "nur" 47 Etagen und 186 Meter hoch (zum Vergleich: das entspricht exakt dem "Trianon" in Frankfurt). Das ist ja am selben Tag auch noch zufällig absolut perfekt, senkrecht und symmetrisch und teilweise im freien Fall kollabiert. Nachdem es dort ebenfalls gebrannt hatte. Kein Flugzeug diesmal, aber brennende Trümmerteile und mehrere kleinere Brände. Immerhin hat es rund 7 Stunden länger durchgehalten als die beiden anderen Wolkenkratzer, bevor es zufällig perfekt in sich zusammenfiel.

 

Und da endet nun mein Glaube. Nun ist Schluss. Das akzeptiere ich jetzt nicht mehr. Dass alle drei Gebäude jeweils durch die Auswirkungen von Feuer zu einem perfekten Einsturz gebracht wurden (perfekt, weil nahezu senkrecht, symmetrisch und teilweise sogar im freien Fall), das schlucke ich nun nicht mehr. Man möge mir so gute Argumente liefern, dass ich das wieder glauben kann, Argumente oder Erklärungen, die mich überzeugen. Aber nichts dergleichen geschieht, im Gegenteil. Meine Zweifel und meine ungläubige Verwunderung über die armseligen Erklärungsversuche werden als Verschwörungstheorie abgetan, meine Fragen für albern gehalten und meine daraus resultierenden Sorgen für lächerlich erklärt.

 

Ich habe keine Ahnung und mir ist zunächst vollkommen egal, warum diese Gebäude eingestürzt sind. Ich würde es selbstverständlich gern erfahren, natürlich. Aber für meine Überlegung hinsichtlich des eigentlichen Problems ist es mir tatsächlich vollkommen egal, ob eine der teilweise vollkommen absurden Verschwörungstheorien zutreffend ist oder etwas ganz anderes dahinter steckt. Mir ist mittlerweile völlig egal, ob flase flag oder inside job, ob aktiv oder wissentlich akzeptierend, ob Kriegstreiberei oder Lobbyarbeit, ob Versicherungsbetrug oder Immobilienspekulation, ob Atombombe oder Thermit. Mir ist das alles zunächst vollkommen egal, soll doch geglaubt werden, was will. All die anderen Ungereimtheiten, Widersprüchlichkeiten, Unlogiken - geschenkt. All die anderen Merkwürdigkeiten rund um das Geschehen - geschenkt.

 

Keine Verschwörungstheorie, keine Idee, was wirklich war, wer dahinter steckt, wozu das Ganze. Keine Vorstellung davon, zu welchen Zweck alles geschehen ist, wie es geschehen ist. Lediglich die Frage, wie es sein kann, dass dieses Märchen erzählt wird und akzeptiert wird. Drei Gebäude brennen, fallen perfekt in sich zusammen und alle Offiziellen, die Politik, die Fachleute, die Journalisten nicken das ab. Wir leiten als gesamte westliche Welt daraus zwei Kriege, die weltweit verschärfte Terrorbekämpfung, erhebliche Einschränkungen unserer Freiheits- und Persönlichkeitsrechte ab und sicherlich noch viel mehr. Wenn es nur dieser Teil des Geschehens wäre, der nicht wahr wäre, alles andere wäre vollkommen wahrhaftig erzählt worden, alles andere würde stimmen, lediglich dieser Teil der Geschichte wäre ein Märchen. Was würde das bedeuten?

 

Und wie hält es die westliche Welt aus, wenn es so, wie es erzählt wird, nicht gewesen sein kann? Nach allem, was logisch, physikalisch, mathematisch, vernünftig, einleuchtend, natürlich erscheint? Bin nur ich so verbohrt, das nicht hinnehmen zu können oder geht es anderen auch so? Was macht das mit der Psyche, zeit neunzehn Jahren an einer so wichtigen Stelle unserer gesellschaftlichen Entwicklung belogen zu sein? Mit der kollektiven gesellschaftlichen Psyche? Was wird uns noch alles erzählt, was so entweder gar nicht oder teilweise nicht der "Wahrheit" entspricht? Wie erträgt man es, für dumm verkauft zu werden? Für vollkommen bescheuert gehalten zu werden? Warum nehmen das alle hin, inklusive meiner Person? Und ich habe mit dieser Geschichte wirklich meinen Glauben verloren. An unsere Politik, an unsere Medien, an unsere gesellschaftliche Ordnung, an die westliche Kultur. Ich habe wirklich keinerlei Vertrauen mehr in die öffentliche Darstellung der Geschichte (i. S. v. Historie), keinerlei Vertrauen mehr in die öffentliche Darstellung der Zusammenhänge, der "Realität". Ursprünglich wegen dieser einen Räuberpistole. Zurückgehend auf diese eine Geschichte, die ich in wesentlichen Teilen für vollkommen unglaubwürdig halte.

 

Wie soll ich denn den Journalisten noch irgendwas glauben? Wie soll ich Wikipedia noch ernst nehmen? Wie soll ich den US-amerikanischen Behörden noch glauben nach diesem Untersuchungsbericht? Wie soll ich unseren Regierungen trauen, wenn sie sich dieser Geschichte nicht verweigern? Wem kann man noch trauen in unseren Gesellschaften? Da wird mir erzählt, dass drei teilweise beschädigte Gebäude aus Stahl und Beton aufgrund von Feuer fein säuberlich in sich zusammenfallen und selbst bei oberflächlicher Überlegung wäre schon ein einzelner solcher Fall vollkommen unglaubwürdig. Ohne zu wissen, was wahr ist: Das kann ich nicht glauben, sorry. Und das ändert meine Wahrnehmung. Das fördert in mir Misstrauen und Angst. Ich glaube nicht, dass das nur bei mir so ist. Vielleicht nehmen viele Menschen das nicht als die eigentliche Ursache wahr, vielleicht gibt es auch viele andere Ursachen. Aber dass Teile unserer Bevölkerungen nicht mehr den Meinungsführern folgen und viele das, was uns als "die Wahrheit" präsentiert wird, nicht akzeptieren, auch mit den drei brennenden Hochhäusern zu tun haben könnte, da bin ich mir absolut sicher. Das war nicht nur eine mediale Zäsur. Da hat sich etwas in unserer westlichen Welt verändert, da ist etwas zerbrochen, da sind nicht nur drei Gebäude zerstört worden.

 

Für mich jedenfalls. Wer mir etwas erzählen möchte und gleichzeitig vollkommen unkritisch die offizielle Geschichte von den drei brennenden Hochhäusern als die einzige Wahrheit verkauft, der hat es schwer bei mir. Wer diese offizielle Wahrheit akzeptiert, mir etwas über seine Wahrheiten erzählen will und jeden Zweifel an seinen Wahrheiten als Verschwörungstheorie bezeichnet, der hat es bei mir schwer. Der wird es sehr schwer haben, mir seine Wahrheit zu vermitteln, denn ich werde immer wieder und wieder - wenigstens in Gedanken für mich allein - die Frage stellen: Wie hältst du es mit der Wahrheit, wenn du mir diese drei zusammenstürzenden Gebäude als die wahre Geschichte verkaufen willst?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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