Mir fehlt der Glaube

Hinter dem Wissen beginnt der Glaube.

Dort wo unser Wissen endet, entsteht ein Vakuum, das befüllt werden möchte. Wir wollen keine leeren Räume hinter dem Wissen, wir möchten sie auffüllen, weil es sich sonst irgendwie nicht bequem, sondern unsicher und fragil anfühlt.

 

Zu wissen oder der Glaube, etwas zu wissen, beruhigt uns und stabilisiert.

Wissen lässt sich aktiv weitergeben. Wissen ist anfechtbar und diskutierbar. Wissen ist herleitbar, beweisbar, prüfbar und dadurch sozusagen durchsetzbar.

 

Glauben lässt sich nur freiwillig entwickeln, übernehmen, annehmen. Glauben lässt sich nicht erzwingen. Glauben braucht Vertrauen und die Erlaubnis, nicht zu glauben.


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