...divide et impera

Eine Gruppe von Menschen lässt sich bis zu einer bestimmten Entwicklung - das weiß ich aus eigener Erfahrung - sehr gut in Harmonie und Eintracht leiten.

 

Ein kleines Unternehmen oder ein Sportverein hat oft gleichlautende Ziele und Erwartungen aller Beteiligten als Basis für gemeinsame Interessen. Auch Völker und Nationen können so ihren Zusammenhalt finden.

 

Wenn diese Basis innerhalb einer Hierarchie-Ebene allerdings zu stark und deshalb zu einer Bedrohung für die höheren Hierarchie-Ebenen wird, hat sich seit dem alten Rom bewährt zu teilen und dadurch zu  herrschen.

Unfrieden säen, gegenläufige Interessen schaffen oder betonen, Gruppen gegeneinander ausspielen oder aufhetzen, Feindbilder oder Sündenböcke definieren - all das sind dafür bekannte Mittel, wenn auch nur für Anfänger oder Dilettanten.

 

Virtuosität erkennt man, wenn anscheinend auf Einigkeit, Gleichheit und Solidarität gedrängt wird, aber dadurch die Zwietracht erst entstehen muss.

 

Wenn der Zwang zum Mitmachen das Ausscheren erzwingt, dann teilt sich die Gruppe von ganz allein in die Mitmachenden und die Ausscherenden.


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